Am Wochenende hat es in unserer Region intensiv und anhaltend geregnet. Teilweise fielen innerhalb von 24 Stunden mehr als 40mm Niederschlag. Besonders betroffen war der Bereich um Rostock und westlich davon. Alle Jungstörche, die durch den Entwicklungsgrad ihres Gefieders noch nicht vor den Auswirkungen derartig intensiver Nässe geschützt sind, müssen unter solchen Umständen um ihr Leben fürchten. Wir gehen davon aus, dass besonders die Horstpaare mit Jungstörchen in einem Alter von weniger als vier Wochen in erheblichem Umfang Verluste hinnehmen mussten - das sind die Spätbruten. Mit Sicherheit kann das bereits für Reinshagen gesagt werden, wo der einzige, um den 18. Juni geschlüpfte Jungstorch nicht mehr lebt. Die weiteren Auswirkungen werden wir in den nächsten Tagen zu ermitteln versuchen - rechtzeitig vor der zweiten Beringungsrunde, die am kommenden Montag, 11. Juli, geplant ist. Unabhängig vom Starkregen des Wochenendes ist bereits Ende vergangener Woche einer von vier Jungstörchen in Liepen verendet. Als Ursache kommt eher eine Erkrankung als Nahrungsmangel in Betracht, denn während der Beringung vor zwei Wochen machten alle vier Youngster einen gleichermaßen guten Eindruck.




