
Fütterung der vier Jungstörche in Wendfeld am Abend des 26. Juli (Foto: B. Becker). Der Jungstorch DEH HE 615, der am Wochenende eine leichte Beinverletzung über dem rechten Intertarsalgelenk erlitten hatte (hier in der Bildmitte) scheint sich mehr und mehr zu erholen. Er ist weiterhin voll flugfähig und nimmt auch voll an den Fütterungen teil. Allerdings schont er nach wie vor sein rechtes Bein, sitzt stattdessen häufiger als seine sehr agilen Geschwister.
Der Monat Juli ist in unserer Region ausgesprochen nass - seit gestern fielen innerhalb von 18 Stunden abermals bis zu 80 Millimeter Niederschlag. Besonders für die beiden sehr spät geschlüpften Jungstörche im Horst Schwaan I sind diese Bedingungen ausgesprochen schwierig. Anwohner berichteten allerdings, dass zumindest gestern noch beide Köpfe der jetzt fünf bis sechs Wochen alten Jungstörche zu sehen seien. Wohl erst Ende August werden wir wissen, ob sie es schaffen, den weiten Weg nach Afrika mit anzutreten.
Im Zoo Rostock sind unterdessen drei weitere "Bruchpiloten" in (hoffentlich nur vorübergehende) Pflege genommen worden. Zwei von ihnen stammen vom Nest Rostock Zoo II, einem für die Jungstörche sehr schwer anfliegbaren Baumhorst, der dritte wurde in Kuhlrade/RDG unter dem Nest gefunden. Hoffen wir, dass sie sich erholen und keine ernsthafteren Verletzungen davongetragen haben. Für den 9. August planen wir eine erste Auswilderungsfahrt.




