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Nienhagen

Blitzschlag tötet Nienhäger Brutstorch

Das kräftige Gewitter, das gestern früh über den Raum Rostock zog, hat zu einem Blitzeinschlag im Storchennest Rostock-Nienhagen geführt. Dort saß ein Altstorch auf einem spät produzierten Gelege. Der Brutvogel war auf der Stelle tot, die Eier gingen verloren und auch der Mast wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Er musste inzwischen komplett umgelegt werden. Vom zweiten Altvogel fehlt bisher jede Spur. Damit ist die Brutsaison in Nienhagen auf tragische Weise beendet - besonders bedauerlich, da hier gerade erst im Vorjahr nach zehnjähriger Pause eine Wiederbesiedlung (mit Bruterfolg 2013) stattgefunden hatte. Wir bemühen uns, so rasch wie möglich eine Neuaufstellung des Mastes zu ermöglichen.

Da war noch alles in Ordnung - am 25.5. steht das spät eingetroffene Paar auf dem Nistmast in Rostock-Nienhagen

Ob das Unwetter, das zum Teil 40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter mit sich brachte, weitere Opfer unter den Störchen und vor allem ihrem Nachwuchs gefordert hat, steht zurzeit noch nicht fest. Da der Starkregen allerdings nur wenige Stunden anhielt und auch die Temperatur nicht unter 18 Grad absank, sollten die Überlebenschancen deutlich besser gewesen sein als bei tagelang anhaltendem Dauerregen mit niedrigen Temperaturen. In jedem Fall hat sich das Nahrungsangebot durch die entstandene Feuchtigkeit deutlich verbessert. Nähere Erkenntnisse werden wir am Montag haben, wenn die erste der voraussichtlich drei diesjährigen Beringungsrunden hinter uns liegt.

Unser aktueller Kenntnisstand zum Bruterfolg im alten Landkreis Bad Doberan findet sich hier:
Bruterfolgskarte

Schwaaner Jungstorch entkräftet in Tierklinik gebracht

Die extreme, anhaltende Trockenheit fällt in unserer Region jetzt zusammen mit den ersten Flugversuchen der Jungstörche. Einer von ihnen schaffte es heute am Nest Schwaan II nicht mehr hoch ins Nest. Völlig entkräftet ließ er sich in einem Garten nieder. Anwohner informierten die Untere Naturschutzbehörde, und Storchenfreundin A. Hornburg übernahm es dankenswerter Weise, den Jungstorch in die Rostocker Tierklinik zu bringen. Wie es aussieht, hat er gute Chancen, nach zwischenzeitlicher Versorgung im Zoo Rostock demnächst wieder ausgewildert zu werden. Wer den Störchen jetzt Gutes tun möchte, sollte ihnen vor allem in Horstnähe Wasserquellen zugänglich machen (z. B. in einer großen Schüssel).
Der Jungstorch, der am 13. Juli mit einer schweren Beinverletzung (offene Fraktur des Unterschenkels) unterhalb des Nestes in Nienhagen aufgefunden wurde, hat es leider nicht geschafft.

Nestling in Nienhagen abgestürzt

In Nienhagen bei Rostock ist am Samstag ein noch nicht flügger Jungstorch verletzt unter dem Nest gefunden worden. Anwohner ließen ihn mit der Tierrettung in die Rostocker Tierklinik bringen. Offenbar hat er sich eine schwer wiegende Verletzung an einem Bein zugezogen. Die Ursache des Absturzes ist unbekannt - in Frage kommen Unachtsamkeit oder aber Kämpfe mit Fremdstörchen.

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