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Jungstörche

3 Jungstörche in Fienstorf

Familie Vogel, die Anwohner des Storchennestes in Fienstorf ist, hat dort definitiv drei Jungstörche ausgemacht. Einer von ihnen ist etwas kleiner und daher leicht zu übersehen. Bei dem angekündigten guten Wetter und angesichts des bevorstehenden Ende des G 8-Gipfels hoffen wir, in den nächsten Tagen weitere Jungstörche in den Nestern melden zu können.

Ein großer Schwung Neuigkeiten

Der heutige Tag brachte zahlreiche neue Hinweise auf Nachwuchs in den Storchennestern unserer Region. Familie Mendrina in Roggow hat mindestens drei, wahrscheinlich sogar vier Jungstörche in "ihrem" Nest feststellen können. Sie sind bereits um den 11. Mai geschlüpft. In Schmadebeck I sind jetzt drei Jungstörche gesichtet worden, in Hohen Schwarfs mindestens zwei. Hans-Heinrich Zöllick hat heute auf einer größeren Rundfahrt in Broderstorf I vier sehr propere Jungstörche, in Thulendorf I und Broderstorf II je drei sowie in Neu Thulendorf und in Fienstorf je zwei Küken entdecken können. Auch in Gnewitz und Zarnewanz gibt es mit großer Wahrscheinlichkeit Nachwuchs, der aber noch nicht über den Nestrand schaute. Ein ähnliches Bild bot sich mir heute früh in Biestow Dorf. Der am Horst stehende Altstorch war ausdauernd damit beschäftigt, sich um den "Inhalt" des Nestes zu kümmern. Auch hier ist also von einer noch unbekannten Anzahl von Jungstörchen auszugehen. Ohne Bruterfolg werden dagegen aller Voraussicht nach die Storchenpaare in Reppelin und Wendfeld bleiben. Sie standen relativ beschäftigungslos auf dem Nest. Hier eines der Fotos aus Biestow von heute früh:

Weitere Bilder gibt es im Fotoalbum. Deutlich verändert hat sich auch unsere Brutverlaufskarte.

Nachwuchs auch in den Nestern Clausdorf I und Moitin

Erneut können wir über Nachwuchs in den Storchennestern unserer Region berichten. Im Nest Clausdorf I sind heute drei Küken gesehen worden, und auch in Moitin gibt es Jungstörche, ohne dass die Anzahl schon bekannt wäre. Auch in diesen Fällen ist es natürlich noch ein langer und gefahrenvoller Weg bis zum Ausfliegen. Hier folgt noch die neue Brutverlaufskarte:

dunkelgrün = Jungvögel geschlüpft
hellgrün = es wird gebrütet
gelb = Paar am Nest, aber keine Brut
lila = Einzelstorch am Nest
rot = verlassenes Nest, das 2007 zunächst besetzt war
weiß = Nest 2006 besetzt, 2007 unbesetzt
schwarz = Nest zwischen 2000 und 2005 mindestens in einem Jahr besetzt, 2007 unbesetzt

Jeweils 3 Storchenküken in Benitz und Kröpelin

Aus zwei weiteren Storchennestern unserer Region gibt es Nachwuchs zu vermelden. Im Nest Kröpelin III sind um den 10. Mai drei Jungstörche geschlüpft, die auch das schlechte Wetter am vergangenen Wochenende gut überstanden zu haben scheinen. Vielen Dank für die Benachrichtigung! Ebenfalls sehr munter sind die drei Storchenküken, die vor etwa 14 Tagen in Benitz geschlüpft sind. Zwei von ihnen bekam ich heute vor die Kamera, dieses Bild zeigt einen der Jungstörche bei der Fütterung, kurz nachdem der mit dem Rücken zur Kamera stehende Altstorch gelandet war. Ein paar weitere Bilder aus Benitz gibt es im Fotoalbum.

Jungstörche in Fienstorf, Thulendorf I und Broderstorf II

Während einer abendlichen Rundfahrt zu insgesamt acht Storchennestern östlich von Rostock konnte ich meine ersten diesjährigen Jungstörche entdecken. In den Nestern Thulendorf I und Broderstorf II schauten ebenso kurzzeitig kleine schwarze Schnäbel hervor wie in Fienstorf. Dort berichteten die Anwohner, dass wahrscheinlich drei etwa 14 Tage alte Jungstörche im Nest sind. Auch an den anderen von mir aufgesuchten Storchennestern gab es zumindest nichts Negatives festzustellen. In Broderstorf I und in Bandelstorf saß jeweils ein Storch im Nest, während der andere daneben stand. In Neu Thulendorf saß ein Storch auf dem Nest und in Petschow beschäftigte sich einer entweder mit dem Wenden von Eiern oder bereits mit Jungstörchen. Das war dort nicht klar auszumachen. Nur in Neu Broderstorf standen beide Störche im Nest, doch war schon länger klar, dass hier in diesem Jahr nicht gebrütet wird. Mit dem ersten Foto von Storchenküken klappte es leider heute noch nicht. Hier in Fienstorf verschwanden die Schnäbel gerade wieder, als ich die Kamera gezückt hatte. Weitere Fotos folgen morgen.

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