skip to content

Bruterfolgskarte

Erstmals Fotos der Jungstörche aus den Dörfern östlich der Recknitz

Heute können wir erstmals in diesem Jahr Fotos der Jungstörche aus den fünf "Storchendörfern" östlich der Recknitz anbieten (siehe Fotoalbum). Überall sind Jungstörche geschlüpft, jedoch ist sowohl ihre Anzahl als auch ihre Größe sehr unterschiedlich. In Kowalz ist der einzige Jungstorch noch sehr klein, seine Eltern traf ich am Ortseingang auf Nahrungssuche an. Liepen und Thelkow haben je zwei mittelgroße Jungstörche, ebenso Nustrow, wo leider seit unserer letzten Kontrolle vor etwa drei Wochen noch ein toter Jungstorch abgeworfen wurde (siehe veränderte Bruterfolgskarte). Das Foto zeigt die beiden Liepener Jungstörche mit einem der Altvögel.


In Grammow ist erstmals in diesem Jahr ein bereits flügger Jungstorch verschollen. Am Freitag begannen die vier Jungstörche ihre ersten Proberunden, doch seit Sonnabend sind - auch nachts - immer nur maximal drei Jungstörche am Nest. Es muss leider davon ausgegangen werden, dass dem vierten Grammower Jungstorch etwas zugestoßen ist. Die Zeit der ersten Erprobungsflüge ist für die Jungstörche stets sehr gefährlich und immer wieder kommt es leider zu Unglücksfällen.

Boldenshagen Ausbau hat auch ein Storchenpaar!

Auf einer Rundfahrt am gestrigen Sonnabend (über die ich später noch ausführlicher berichte) kam ich auch an einem abgelegenen landwirtschaftlichen Betrieb in Boldenshagen Ausbau vorbei. Unsere Statistiken weisen hier letztmalig für 2001 Aktivitäten nach (HPo). Schon aus einiger Distanz war zu erkennen, dass es dort nicht nur eine Nisthilfe, sondern auch ein richtiges Storchennest (siehe Fotoalbum) gibt. Unter dem Nest entdeckte ich zahlreiche frische Kotspuren. Glücklicherweise traf ich dort noch eine Anwohnerin, die sehr genau über die Situation Auskunft geben konnte. Ende April hatte sich - von uns bisher unbemerkt - auf dem Nest ein Storchenpaar niedergelassen, dass dann auch fleißig am Nest gebaut hat. Wahrscheinlich hat es dann auch einen Brutversuch gegeben, der aber nicht erfolgreich war. Nach etwa 4 bis 6 Wochen ist das Paar wieder abgezogen. Neuerdings, seit etwa zehn Tagen, sind wieder zwei Störche am Nest, die es vor allem als Schlafplatz nutzen. Boldenshagen Ausbau wird damit in diesem Jahr als HPo-Nest gewertet. Vielleicht gelingt im kommenden Jahr ein erfolgreicher Brutversuch. Die Brutverlaufskarte und die Ankunftskarte wurden ebenso aktualisiert wie die hier verkleinert abgebildete Bruterfolgskarte (zur Vergrößerung bitte in der obersten Zeile ganz rechts "Bruterfolgskarte" anklicken).

Fütterung in Benitz

Angesichts von 63 Brutpaaren in unserer Region steht die endgültige Anzahl der ausfliegenden Jungstörchen immer noch nicht exakt fest. Es kommt noch zu leichten Verschiebungen. Während in den beiden vergleichsweise schlecht einsehbaren Nestern Gerdshagen I und Reinshagen wahrscheinlich jeweils noch ein weiterer Jungstorch gestorben ist, konnten in Moitin erfreulicher Weise zwei Jungstörche (einer mehr als bisher angenommen) gezählt werden. Die Bruterfolgskarte ist wieder entsprechend aktualisiert worden.
In Benitz wurde ich heute wieder Zeuge einer sehr kurzen Fütterung. Der Altstorch flog schon nach wenigen Minuten wieder ab. Außer diesem Bild aus Benitz gibt es im Fotoalbum aktuelle Fotos aus Ziesendorf und Bröbberow sowie weitere aus Benitz.

Bentwischer Ringstorch stammt aus Rühstädt, Deutschlands Storchendorf Nr. 1

Gestern gelang es mir auf Anhieb, die Ringnummer des Alu-beringten Altstorchs in Bentwisch mit dem Spektiv abzulesen. Der Ring trägt die Nummer KA-2176 und wurde von der Beringungszentrale Hiddensee ausgegeben. Von dort bekam ich heute die Information, dass der Storch, dessen Geschlecht noch nicht eindeutig bestimmt werden konnte, am 5. Juli 1996 mit drei Nestgeschwistern in Rühstädt beringt wurde. Der jetzt elfjährige Altstorch stammt also aus dem größten und bekanntesten Storchendorf Deutschlands. Auch in diesem Jahr brüten dort, in der Elbtalaue bei Wittenberge, wieder annähernd 30 Storchenpaare. Dieses Foto hatte mich Anfang Mai auf die Spur des Ringstorchs gebracht.


Leider erfuhr ich gestern Abend von den Anwohnern in Bentwisch auch, dass die beiden zuletzt im Nest befindlichen Jungstörche seit Ende Juni/Anfang Juli nicht mehr zu sehen sind. Wie in Vogtshagen müssen wir auch hier von einem Totalverlust der Brut ausgehen, die Bruterfolgskarte musste entsprechend geändert werden. Gute Nachrichten gibt es dagegen aus Albertsdorf - hier sind die drei Jungstörche bereits flügge. Kurz davor stehen die jeweils drei Jungstörche in Cammin und in Pankelow. Von beiden Nestern gibt es aktuelle Bilder im Fotoalbum.

Schmadebeck und Gerdshagen am Abend

Auf einer kleinen Rundfahrt konnte ich gestern Abend im Nest Schmadebeck I vier Jungstörche zählen, damit hat sich eine zwischenzeitliche Information von Storchenfreunden bestätigt, denn bisher waren uns von dort nur drei gemeldet worden. Am benachbarten Standort Schmadebeck II standen drei stattliche Jungstörche im Nest. Bald werden sie ihre ersten Flugversuche unternehmen. Einen traurigen Fund musste ich leider in Gerdshagen I machen - dort lag ein toter, ca. 4 bis 6 Wochen alter Jungstorch unter dem Nest. Die positive wie die negative Entdeckung haben eine erneute Aktualisierung der Bruterfolgskarte notwendig gemacht. Im Fotoalbum gibt es neben diesem Foto von den Vierlingen im Horst Schmadebeck I noch einige weitere Aufnahmen von gestern Abend.

Inhalt abgleichen
© Jan Haeupel 2006 - 2011 | Powered by Drupal | CristalX theme created by Nuvio.