skip to content

Kowalz

Haben wir einen akuten Weibchenmangel?

Es ist vielfach nachgewiesen worden, dass die landläufige Meinung, bei den Weißstörchen würden zu erst immer die Männchen am Nest erscheinen und etwas später die Weibchen, keinesfalls immer zutrifft. Die Meldungen und Beobachtungen der letzten Tage lassen jetzt allerdings ein Bild entstehen, wonach wir möglicherweise einen "akuten Weibchenmangel" haben. Aktuell zähle ich im alten Landkreis Bad Doberan 18 Horstpaare und nicht weniger als 17 einzelne Störche (von ihnen sind immerhin neun schon zehn Tage und länger an ihren Nestern). Gleichzeitig gibt es seit dem 10. April nur noch ganz vereinzelte Rückkehrinformationen, auch über Ostern ist offenbar kaum etwas nachgekommen. Häufig ist das Bild eines sehr gut ausgebauten Nestes, in dem ein einsamer Storch liegt. Die Konstellation ist in dieser Ausprägung durchaus ungewöhnlich. Wären die Geschlechter unter den Einzelstörchen verteilt, hätten sich sicher längst neue Paare gebildet. Hauptgrund für die Stockung dürften weiterhin die schwierigen Zugbedingungen über Ostdeutschland, Polen und den Karpatenländern sein. Ohne ausreichende Thermik und bei Gegenwind haben es die Störche schwer, voranzukommen. Das zeigt auch der Gülzer Senderstorch 6X812 an: er kämpft sich weiter sehr mühsam voran, war Ostersonntag immer noch östlich von Berlin. Aus meiner Sicht werden in den nächsten Tagen wichtige Weichen auch bereits für den zu erwartenden Bruterfolg gestellt. Alle Statistiken zeigen, dass Paare, die in unserer Region nach dem 25. April zusammenfinden, einen signifikant geringeren durchschnittlichen Bruterfolg haben als die frühen Paare. Wer erst im Mai zusammenkommt, bleibt fast immer ganz ohne flüggen Nachwuchs. Es sollte also bald eine größere dritte Welle (nach der ersten, schwächeren, vom 28.3. bis 1.4. und der zweiten, stärkeren, vom 5.4. bis 9.4.) bei uns eintreffen - nur ist leider eine Wetterbesserung auch weiterhin nicht in Sicht.
Zwischenzeitlich konnten wir auch beobachten, dass längst nicht immer schon der "richtige" Storch eingetroffen ist. So verschwanden die zweiten Störche aus Vogtshagen, Kowalz, Kröpelin und Pankelow II wieder. In Detershagen las am 14.4./15.4. ein aufmerksamer Anwohner den beringten Storch DEH HN101 ab. Diesen Storch haben wir selbst 2014 im benachbarten Schmadebeck beringt. Mit jetzt drei Jahren ist er offensichtlich auf der Suche nach einem geeigneten ersten Brutplatz. Da er jetzt in seiner Ursprungsregion angetroffen wurde, denke ich, dass wir ihn früher oder später (oder auch erst im nächsten Jahr) bei uns noch als Brutstorch wiederfinden werden.

Sind die ersten Ostzieher schon zurück? - überraschende Beobachtungen in Schwaan und Kowalz

Diese Neuigkeiten waren erfreulich und überraschend zugleich: in Kowalz und Schwaan II ist gestern bzw. vorgestern jeweils der erste Storch auf dem Horst beobachtet worden. Für beide Nester gilt: sie sind in den letzten zehn Jahren oft früh besetzt worden, aber nie so früh wie jetzt. Ankunftstermine am 17. und 18. März werden in aller Regel Westziehern zugerechnet, Ostzieher sind selten vor dem 23. oder 24. März an ihren norddeutschen Brutplätzen zu erwarten. Und in der letzten Woche waren die Witterungsbedingungen in Ost- und Südosteuropa keineswegs besonders günstig. Die sich momentan dort aufhaltenden besenderten Störche haben nur kleinere Tagesetappen absolviert oder bei Dauerregen sogar gerastet. Es spricht also eigentlich alles dafür, dass die beiden Störche in Kowalz und Schwaan II in Westeuropa überwintert haben und die Auswahl der beiden Nester jetzt "zufällig" erfolgt ist. Aufklärung wird zumindest in einem Fall eine bisher noch nicht erfolgte Ringablesung bringen: der Schwaaner Storch ist rechts oberhalb des Intertarsalgelenks mit einem ELSA-Ring ausgestattet. Dieses Merkmal traf in den letzten Jahren auch auf den männlichen Brutstorch dieses Standorts zu. Wenn es tatsächlich DEH HN051 ist, dann ist er zehn Tage früher zurück als im letzten Jahr. Der 27. März war damals schon sein absolut frühestens Rückkehrdatum. Eine Erklärung könnte dann z. B. eine Überwinterung in Israel sein, so wie wir es jetzt gerade beim Loburger Senderstorch "Jonas" beobachtet haben. Es bleibt also erst einmal spannend!
Weniger überraschend sind Rückmeldungen von "traditionellen" Westzieher-Nestern: in Langenhanshagen an der Kirche/RDG traf vor einigen Tagen der Partner von A277 ein und auch in Klockenhagen/RDG ist das Nest - wie im Vorjahr - bereits früh besetzt worden. Ebenso zurück ist die erfahrene Störchin mit dem Ring Helgoland 716T in Brünkendorf/RDG.

Update: Am 21.3. konnte der beringte Schwaaner Storch tatsächlich mit HN051 identifiziert werden - es ist das außerordentlich früh zurückgekehrte Männchen der letzten Jahre.

Auswilderung von 5 Jungstörchen - Seeadler reißt Biestower Jungstorch


Jürgenshagen, 12.8.13

Am heutiogen Montag war es wieder so weit: fünf von acht im Zoo Rostock nach Notfällen (Unfällen oder Schwächung) aufgezogene Jungstörche wurden bei Jürgenshagen ausgewildert. Nicht dabei war der Ende Juli aus Kowalz eingelieferte Jungstorch, bei dem eine größere Anzahl unvollständig entwickelter Handschwingen am linken Flügel festgestellt wurde.


Nicht ausgereifte Handschwingen bei einem Jungstorch aus Kowalz.

In die Freiheit entlassen wurden dagegen zwei Youngster aus Bandelstorf sowie je einer aus den Nestern Schwaan II, Göldenitz und Rostock Zoo II. Drei flogen sofort auf und davon, drehten ihre ersten großen Runden. Die beiden übrigen trafen an der Auswilderungsstelle zunächst auf einen Altstorch vom Nest Jürgenshagen I, der versuchte, sie aufzuscheuchen, was allerdings nicht nachhaltig gelang. Kurz darauf gesellten sich noch die beiden Jürgenshäger Jungstörche zu dem Duo. Es sieht also so aus, dass die freigelassenen Jungstörche hier sofort Anschluss an Artgenossen finden. Die weitläufigen Wiesen zwischen Jürgenshagen und Wokrent bieten hierfür sehr gute Voraussetzungen.
Unterdessen reißen die Unglücksfälle nicht ab: bereits am vergangenen Freitag verendete der Thulendorfer Jungstorch DEH HL918 an dem Endmast einer Mittelspannungsleitung mitten im Ort. Wir werden demnächst prüfen, wie es hier trotz Sicherung zu diesem Unglücksfall kommen konnte. Und in Biestow wurde heute einer der beiden Jungstörche Opfer eines Seeadlers, wie Augenzeugen beobachteten. Auf dem Rapsstoppel fanden sich am Abend nur noch knöcherne Überreste sowie viele gerupfte Federn. Bereits am Wochenende waren auf einem nahen Hühnerhof zwei Hennen geschlagen worden, berichteten Anwohner. Da Biestow am Ortsrand der Großstadt Rostock liegt, ist es schon sehr erstaunlich, wie nah sich Seeadler inzwischen an menschliche Siedlungen herantrauen. Der nächste Horst ist rund 10 Kilometer Luftlinie entfernt. Im vorletzten Jahr wurde auch einer der Jungstörche vom Horst Schmadebeck I Opfer eines dieser großen Greifvögel.

Neugierige Besucher - gleich sieben Störche in Biestow


Biestow, 30.7.13, Foto: B. Becker

Zurück aus dem zweiwöchigen Urlaub, staunte ich heute Abend nicht schlecht, als ich am heimischen Storchennest in Biestow nicht nur die beiden Jungstörche (auf dem eigentlichen Horst) sowie die dazu gehörigen Altstörche (auf einer zweiten Nisthilfe, ihrem Stammplatz) antraf, sondern darüber hinaus noch drei fremde Altstörche. Einer hatte sich auf dem Dach der Biestower Dorfkirche postiert, zwei weitere auf einem reetgedeckten Gebäude, keine 30 Meter von den Nestinhabern entfernt. Diese schienen sich an den Fremdstörchen nicht im Geringsten zu stören, machten jedenfalls keinerlei Anstalten, sie zu vertreiben. Für noch mehr Erstaunen sorgte dann der Blick durch das Spektiv. Ein Storch auf dem Reetdach trug rechts oben einen ELSA-Ring, dessen Nummer (DEH H9768) mir doch recht bekannt vorkam. Und richtig, diesen Dreijährigen aus Ostvorpommern hatte ich ab Mitte Mai mehrfach auf dem Horst in Groß Potrems abgelesen. Dort gehörte er zu einem Nichtbrüterpaar, das sich jetzt, kurz vor dem Ende der diesjährigen Storchensaison, offenbar auch einmal in den Revieren von Artgenossen umschaut.

Neuigkeiten gibt es auch wieder von einigen Jungstörchen, die etwas voreilig ihren Horst verlassen haben. So wurde heute der kleinere der beiden Göldenitzer Jungstörche (DEH HL930) entkräftet in den Zoo Rostock gebracht, nachdem er sich mehrere Tage auf einem Feld aufgehalten hatte und offenbar nicht mehr allein auf das Nest zurück konnte. Auch in Kowalz gibt es einen deutlich zurückgebliebenen Jungstorch, der ebenfalls seit Tagen zu Fuß unter dem Nest unterwegs ist, während seine Geschwister mit den Altvögeln auf Nahrungssuche sind. Der am Samstag auf der A20 geborgene Jungstorch hat eine Fraktur des einen Ständers erlitten. Das Bein wurde in der Rostocker Tierklinik geschient. Immerhin konnte der Unglücksrabe es am Tag darauf schon wieder belasten. Er wird im Zoo Rostock weiterversorgt, kann allerdings sicher noch nicht im August mit ausgewildert werden.

Aufbruchstimmung bei den Jungstörchen - erneutes Drama in Groß Potrems

Vergleichsweise früh hat in diesem Jahr die Aufbruchstimmung unter den Jungstörchen begonnen. Einige von ihnen (wie z. B. die in Bröbberow, Stäbelow und Wischuer) haben die Bindung zu ihren Ursprungsnestern bereits komplett aufgegeben. Auch aus anderen Teilen Norddeutschlands wird über den beginnenden Abzug der Jungstörche berichtet. Die Altstörche werden wie in jedem Jahr etwas später folgen. Bilder wie dieses (aus der Nähe von Tribsees, 7.8.) mit einer ganzen Storchenfamilie sind jetzt schon selten.

In Groß Potrems hatten es die drei kaum 9 Wochen alten Jungstörche offenbar auch sehr eilig. Jedenfalls verließen sie ihren sicheren Horst, ohne selbst schon über genügend Flugfertigkeit und vor allem -sicherheit zu verfügen. Das hatte leider dramatische Folgen, denn heute früh erreichte mich ein Anruf von sehr aufmerksamen Anwohnern. Sie hatten alle drei Jungstörche über Nacht in einen leeren Hundezwinger gebracht, nachdem gestern zwei von ihnen auf der stark befahrenen, unmittelbar neben dem Storchenhorst verlaufenden B 103 unterwegs waren.

Ein Jungstorch kollidierte dabei leicht mit einem Krankenwagen, während ein zweiter mitten auf der Bundesstraße aufmerksame Urlauber aus der Nähe von Neubrandenburg zu einer gefährlichen Vollbremsung veranlasste. Die Urlauber bargen den unverletzten Youngster im Straßengraben und brachten ihn zu den Anwohnern. Gemeinsam fing man auch noch den dritten Jungstorch ein, der etwas humpelte. Als Storchenbetreuer bedanken wir uns sehr herzlich für das engagierte und tatkräftige Eingreifen der Urlauber und das umsichtige und fürsorgliche Handeln der Anwohner!
Ein wesentlicher Grund für das "frühreife" Verhalten der Jungstörche dürften die Altvögel gewesen sein, die nach Beobachtungen der Anwohner zuletzt nicht mehr zum Füttern am Horst erschienen waren. Möglicherweise haben Sie sich durch den beginnenden Zug zum (vorzeitigen) Aufbruch entschlossen oder aber sie haben eine Fütterungspause eingelegt. Es ist auch sehr gut möglich, dass es sich - angesichts der Tatsache, dass der Brutbeginn in Groß Potrems erst Anfang Mai war - um unerfahrene Erstbrüter gehandelt hat.
Ich brachte die drei Bruchpiloten heute gegen Mittag in die "Notaufnahme" der Rostocker Tierklinik, wo sie untersucht wurden. Der leichteste von ihnen (1.600 g) scheint Glück gehabt zu haben, er ist offenbar unverletzt geblieben und wird unmittelbar in den Zoo Rostock kommen, um dort aufgepäppelt zu werden. Der zweite Jungstorch (1.950 g) hat leider durch die Kollision eine Fraktur im Bereich des rechten Flügels erltten. Sein Schicksal ist zunächst ungewiss. Etwas besser sieht es für Nr. 3 (1.900 g) aus. Dieser Jungstorch scheint sich "nur" eine Verstauchung, aber keinen Bruch seines rechten Ständers zugezogen zu haben. Er tritt mit diesem Bein nicht richtig auf. Bei geeigneter Pflege sollten Nr. 1 und vermutlich auch Nr. 3 wieder voll flugfähig werden können. Sie sollen dann wieder ausgewildert werden. Allerdings liegt das momentane Gewicht deutlich unter dem Mindestgewicht von 3.000 g, das bei einem flüggen Jungstorch, der nach Afrika fliegen will, eigentlich erforderlich ist.
Bereits am gestrigen Samstag ist der drei Tage zuvor mit vier anderen Jungstörchen ausgewilderte Jungstorch mit dem Ring HC823 (vom Horst Schmadebeck I) mit einer Flügelfraktur unweit seines Auswilderungsortes bei Wokrent (Landkreis Güstrow) aufgefunden worden. Er ist in tierärztlicher Behandlung, frisst aber zurzeit leider nur schlecht.
Die Aufbruchstimmung unter den Störchen könnte auch noch für die anderen erfolgreichen Spätbruten ein Problem werden. Jedenfalls hoffen wir sehr, dass der noch nicht flügge Storchennachwuchs in Kirch Mulsow, Bentwisch, Niendorf und Thelkow bis zur Flugfähigkeit in ausreichendem Maße von den "zuständigen" Altvögeln gefüttert wird. Die Anwohner bitten wir dort um besondere Aufmerksamkeit.

Es bahnt sich viel Storchennachwuchs an


4 Jungstörche sind am Samstag in Hohen Luckow zu sehen gewesen.

Es sieht bisher gut aus in den meisten Storchennestern des Landkreises Bad Doberan! Am Wochenende konnte ich fast 50 Nester kontrollieren und habe dabei eine überraschend positive Zwischenbilanz ziehen können. Von den 56 Horstpaaren (Niekrenz II wird doch nur als Einzelstorch zu werten sein), haben bisher 36 nachweislich Bruterfolg, in sieben Fällen wird noch gebrütet, an sechs Nestern ist die Lage unklar bzw. noch unbekannt und nur an sieben Nestern ist bisher Bruterfolg ausgeschlossen worden. Ins Fotoalbum habe ich zahlreiche Aufnahmen vom Wochenende eingestellt.
Neben vier Paaren, die gar nicht erst mit der Brut angefangen haben, hat in Tessin ein Brutabbruch stattgefunden, während das Kowalzer Paar aus ungeklärten Ursachen seinen gesamten Nachwachs verloren hat. 1 Jungstorch wurde tot unter dem Nest gefunden. In Rederank hat am 30. Mai ein Fremdstorch den Brutvogel attakiert und dabei ein Jungtier aus dem Nest geworfen sowie vermutlich das gesamte restliche Gelege zerstört. Die Störche sind aber noch am Nest, sodass noch eine geringe Resthoffnung auf vielleicht ein noch schlüpfendes Küken besteht.
Erstaunlich ist die Tatsache, dass nicht nur in Hohen Luckow 4 Jungstörche im Nest stehen, sondern auch aus Biestow Dorf vierfacher erfolgreicher Nachwuchs gemeldet wurde. Hoffen wir, dass das Wetter in den kommenden zwei bis drei Wochen mitspielt. Dann könnte es ein gutes Storchenjahr werden (zumindest was die Anzahl der Jungstörche anbelangt).

Inzwischen 42 Rückkehrer gemeldet

Inzwischen hat sich die Anzahl der zurückgemeldeten Störche im Landkreis Bad Doberan auf 42 erhöht. Damit ist bis zum 31. März - Nachträge vorbehalten - ziemlich genau ein Drittel aller horstgebundenen Störche des Vorjahres wieder im Brutgebiet eingetroffen. Das sind deutlich mehr als im Vorjahr, aber weniger als 2008. Alle Details finden sich in der aktualisierten "Ankunftskarte".

Zu den mindestens zwölf Paaren, die bereits komplett sind, zählt auch dieses in Schwaan I, das heute am frühen Morgen ausgiebig "Storchenhochzeit" feierte.
Im Bereich der Hansestadt Rostock sind bisher vier von sechs Brutstörchen wieder da.

Vorläufiges Jahresergebnis steht fest: 58 Horstpaare haben 72 Jungstörche

Dieser Altstorch in Wendfeld gehört zu den nur 34 Horstpaaren, die dieses Jahr im Landkreis Bad Doberan erfolgreich gebrütet haben. 24 Paare blieben dagegen ohne Nachwuchs - die Quote liegt mit 41 % deutlich über den beiden Vorjahreswerten. Mit 58 Horstpaaren wurde wiederum ein Paar weniger als im vorangegangenen Jahr gezählt. Der seit 2003 anhaltende Abwärtstrend - damals lebten im Landkreis noch 94 Horstpaare - setzt sich damit weiter fort.
Die jetzt abgeschlossene Zählung hat ergeben, dass lediglich 72 Jungstörche flügge geworden sind (im Vorjahr waren es noch 93, 2007 sogar 116). Dieser Wert ist im Landkreis der schlechteste seit dem "Störungsjahr" 1997. Die ersten, jetzt aus anderen Landkreisen Mecklenburg-Vorpommerns veröffentlichten Zahlen sehen ähnlich aus - 2009 ist zweifelsohne ein schlechtes Storchenjahr. Eine eingehendere Darstellung und Analyse erfolgt nach dem Ende der Storchensaison in etwa vier Wochen.
In Kneese und in Eixen im Nachbarlandkreis Nordvorpommern (Altkreis Ribnitz-Damgarten) konnten in den letzten Tagen noch zwei bisher unbekannte Ringstörche abgelesen werden. Zumindest der in Kneese ist bereits eindeutig identifiziert - "DEH H 3066" wurde 2004 im Landkreis Ludwigslust beringt.

Ein paar erfreuliche Neuigkeiten

Große Überraschung in Groß Potrems II - dieser Storch hält seit einer Woche dem letztmalig vor fünf Jahren besetzten Horst die Treue. Nach Anwohnerberichten gibt es sogar einen Konkurrenten, mit dem es regelmäßig zu Auseinandersetzungen um den Horst kommt. Die Unterlage ist in jedem Fall noch in Ordnung, das Nest selbst durch den Leerstand der letzten Jahre nur noch ein Fragment, aus dem ein ansiedlungswilliger Storch allerdings sehr wohl ein passables Storchennest machen könnte.
Die Entdeckung dieses Wiederbesiedlungsversuchs gelang im Rahmen mehrerer ausgedehnter Erkundungsfahrten, die Hans-Heinrich Zöllick (samt Begleitern) und ich in den letzten drei Tagen unternommen haben. Dabei gab es weitere erfreuliche Entdeckungen: in Zarnewanz ist bereits seit längerem ein zweiter Storch am Horst, das Paar brütet aber nicht. Auch in Kirch Mulsow war am Samstag ein Paar im Nest, hier müssen noch weitere Erkundigungen eingezogen werden. Auch die Anzahl der erfolgreich abgeschlossenen Bruten nimmt erfreulicherweise von Tag zu Tag zu. So konnte zusätzlich zu den schon bekannten Standorten Nachwuchs auch in den Storchenhorsten Stäbelow (mindestens zwei Junge), Clausdorf, Rederank (mindestens drei Junge), Parkentin und Moitin festgestellt werden. In Thelkow und sehr wahrscheinlich auch in Pankelow wird es dagegen in diesem Jahr keine Jungstörche geben.
Durch die doch recht zahlreichen Ankünfte im Mai hat sich die Anzahl der Horstpaare in unserem Landkreis mittlerweile auf 54 erhöht, das ist jetzt noch ein Minus von fünf Horstpaaren gegenüber dem Vorjahr. Hinzu kommen noch fünf bis sechs Einzelstörche, die ihr Nest allein besetzt halten. Von diesen 54 Horstpaaren werden mindestens neun keinen Bruterfolg haben, in den übrigen Nestern besteht momentan noch Hoffnung.
Im Fotoalbum gibt es dieses Mal aktuelle Fotos aus Groß Potrems I, Klingendorf, Kowalz, Stäbelow und Clausdorf.

Eine erste Zwischenbilanz: Noch viele leere Plätze in den Nestern


Blick aus dem Turm des benachbarten Gutshauses auf das bereits brütende Wendfelder Storchenpaar

Wie versprochen möchte ich heute eine erste Zwischenbilanz zur Rückkehr der Störche im Landkreis Bad Doberan geben. Über die Ostertage sind Hans-Heinrich Zöllick und ich an fast allen Nestern gewesen, in denen im Vorjahr Störche anwesend waren. Die Rückkehrquote beträgt bisher etwas über 60%, das heißt fast 40% der 128 horstgebundenen Altstörche des Vorjahres fehlt momentan noch. Während im März nur zehn Rückkehrer registriert wurden, kehrten in der ersten April-Pentade (also zwischen dem 1. und dem 5. April) 54 Störche zurück. In der folgenden Pentade vom 6. bis zum 10. April ebbte diese Welle deutlich ab - in diesem Zeitraum wurden bisher lediglich 14 Rückkehrer festgestellt bzw. gemeldet.

Mittlerweile ist in 29 von 59 im Vorjahr besetzten Horsten ein komplettes Storchenpaar vorhanden, in 17 weiteren steht ein einzelner Storch auf dem Nest und in 13 Orten gibt es noch gar keinen Storch. Dazu zählen auch die in den letzten Jahren fast immer erfolgreichen Standorte Bentwisch, Petschow, Wischuer, Gerdshagen, Ivendorf, Nustrow, Zarnewanz und Ziesendorf. Mit diesen Werten liegen wir deutlich hinter den vergleichbaren Daten der beiden Vorjahre zurück. Für ein Erfolgsjahr fehlt schon jetzt eine große Anzahl früh kompletter Storchenpaare. Andererseits waren 2007 und 2008 mit der massenhaft frühen Ankunft für die Ostzieher Ausnahmejahre. Es ist also durchaus noch möglich, dass die bisher fehlenden Störche in den nächsten zwei bis drei Wochen noch eintreffen und diese dann auch noch - wenn auch vergleichsweise spät - mit der Brut beginnen. Die Voraussetzungen für ein gutes Storchenjahr mit vielen Jungen sind in jedem Fall deutlich ungünstiger als im Vorjahr. Allerdings hängt wie jedes Jahr auch dieses Mal wieder sehr viel von der Witterung und damit zusammenhängend dem Nahrungsangebot ab.

Übrigens werden im Einzugsgebiet der Ostzieher fast überall ähnliche Beobachtungen wie bei uns gemacht. Auch in vielen anderen Regionen gibt es noch viele leere Plätze in den Storchennestern. Es hat den Anschein, dass eine gegenüber den beiden Vorjahren deutlich größere Anzahl von Weißstörchen 2008/09 entweder später aus den Winterquartieren aufgebrochen ist oder aber andere (südlicher gelegene) Gebiete in Afrika genutzt hat und dadurch der Rückweg deutlich länger dauert.

Heute erreichte uns die Nachricht, dass jetzt auch in Thelkow und in Groß Potrems (auf der neuen Nisthilfe) Storchenpaare angekommen sind. Die Ankunftskarte wurde überarbeitet. Im Fotoalbum gibt es heute neue Fotos aus Groß Potrems, Thelkow, Kowalz, Tessin und Wendfeld, dazu noch zahlreiche weitere von diversen Storchennestern, die am Karfreitag aufgenommen wurden. In Griebnitz hat der 2. Storch bereits gestern das Nest wieder verlassen - derartige Beispiele, dass offenbar die "richtigen" Partner noch erwartet werden, gibt es in diesem Jahr recht häufig.

Zählung der Jungstörche abgeschlossen


Zwei Jungstörche im Thulendorfer Nest (14.7.2008)

In der vergangenen Woche haben Hans-Heinrich Zöllick und ich die alljährliche Zählung der Jungstörche im Landkreis Bad Doberan durchgeführt. Das Ergebnis weist leider sowohl bei den Horstpaaren als auch bei den Jungstörchen einen Rückgang gegenüber 2007 auf. Gezählt wurden 59 Paare mit fester Horstbindung (2007: 62). Von ihnen hatten 41 Paare Bruterfolg - das ist ein für unseren Landkreis durchschnittliches Ergebnis. Aktuell befinden sich 92 Jungstörche in den Nestern - 24 weniger als im Vorjahr. Diese Zahl kann sich in den nächsten Tagen aber noch verändern, denn die Jungstörche sind besonders in den ersten Tagen nach dem Flüggewerden gefährdet (Kollisionen, Bruchlandungen, Abstürze etc.). Vorläufig liegt der JZa-Wert (durchschnittliche Anzahl der Jungen pro Horstpaar) bei 1,56 (2007: 1,88), der JZm-Wert (durchschnittliche Anzahl der Jungen pro erfolgreichem Horstpaar) bei 2,24. Im langjährigen Mittel sind beide Werte leicht unterdurchschnittlich. Zu den genauen Ursachen werden wir nach Ende der Storchensaison im Jahresbericht 2008 ausführlich Stellung beziehen. Offenkundig ist in jedem Fall ein deutliches Ost-West-Gefälle, nicht nur im Landkreis Bad Doberan selbst, sondern auch darüber hinaus. So werden im Altkreis Ribnitz-Damgarten bei 44 Nestern momentan 88 Jungstörche gezählt. Der JZa-Wert liegt damit in dieser Region deutlich höher als im Vorjahr!
Alle Details zu den einzelnen Nestern finden sich in unserer wieder aktualisierten Bruterfolgskarte. Während der Zählung habe ich an vielen Standorten Fotos mit den Jungstörchen aufgenommen. Sie befinden sich wie üblich im Fotoalbum.
Aus Benitz ist zu vermelden, dass der dort bei einem Angriff von Altstörchen verletzte Jungstorch offenbar alles gut überstanden hat, denn er wurde beim Flugmuskeltraining auf gleicher Höhe wie sein Nestbruder (bzw- seine Nestschwester) beobachtet. In Fienstorf war vor einigen Tagen ein Jungtier vom Nest geweht worden, ohne anschließend aus eigener Kraft wieder hinaufzukönnen. Am nächsten Tag glückte dann jedoch die Rückkehr.

Anhaltende Trockenheit bereitet Störchen Probleme bei der Nahrungsbeschaffung für ihre Kücken


In Grammow haben Anwohner bereits zwei kleine Schnäbel im Nest erkennen können. Der Nachwuchs ist dort jetzt etwa 14 Tage alt.

Der Monat Mai war in unserer Region bisher außerordentlich sonnig und trocken. Mit Ausnahme eines einzigen Regentages am 17. Mai ist seit über drei Wochen vielerorts praktisch kein Niederschlag gefallen. Für die Störche ist dieser Zustand besonders jetzt problematisch, wo in vielen Nestern Nachwuchs geschlüpft ist. Die für die kleinen Schnäbel besonders wichtigen Regenwürmer sind für die Altvögel nur sehr schwer zu finden. Sie schaffen es nicht, genügend Nahrung für alle geschlüpften Jungen heranzuschaffen und reagieren instinktiv mit dem Reduzieren ihres Nachwuchses. So fand ich am Freitag in Kowalz zwei und in Thelkow ein abgeworfenes Jungtier (jeweils im Alter von vielleicht fünf bis zehn Tagen). In Gnewitz beobachteten Anwohner, wie einer der Altstörche kurz nacheinander gleich zwei Jungtiere verschlang. Auch dieses Verhalten (Kronismus) ist arttypisch, wird jedoch selten direkt beobachtet. In allen drei genannten Nestern befindet sich weiterer Nachwuchs, ebenso in vielen weiteren. Konkrete Beobachtungen gibt es von diesem Wochenende aus Clausdorf, Grammow, Kröpelin und Wendfeld. An vielen weiteren Standorten gibt es sichere Hinweise. Für eine Bestimmung von Jungenzahlen sind die Kücken jedoch noch immer zu klein. Erfreulich ist auch die Tatsache, dass die später eingetroffenen Storchenpaare in Kritzmow, Altenhagen I, Parkentin und Vorder Bollhagen auch weiterhin brüten. Wir dürfen sehr gespannt sein, wie sich das Storchenjahr weiter entwickelt. Regenfälle - nur kein Starkregen - wären sehr erwünscht.

Erstmals Fotos der Jungstörche aus den Dörfern östlich der Recknitz

Heute können wir erstmals in diesem Jahr Fotos der Jungstörche aus den fünf "Storchendörfern" östlich der Recknitz anbieten (siehe Fotoalbum). Überall sind Jungstörche geschlüpft, jedoch ist sowohl ihre Anzahl als auch ihre Größe sehr unterschiedlich. In Kowalz ist der einzige Jungstorch noch sehr klein, seine Eltern traf ich am Ortseingang auf Nahrungssuche an. Liepen und Thelkow haben je zwei mittelgroße Jungstörche, ebenso Nustrow, wo leider seit unserer letzten Kontrolle vor etwa drei Wochen noch ein toter Jungstorch abgeworfen wurde (siehe veränderte Bruterfolgskarte). Das Foto zeigt die beiden Liepener Jungstörche mit einem der Altvögel.


In Grammow ist erstmals in diesem Jahr ein bereits flügger Jungstorch verschollen. Am Freitag begannen die vier Jungstörche ihre ersten Proberunden, doch seit Sonnabend sind - auch nachts - immer nur maximal drei Jungstörche am Nest. Es muss leider davon ausgegangen werden, dass dem vierten Grammower Jungstorch etwas zugestoßen ist. Die Zeit der ersten Erprobungsflüge ist für die Jungstörche stets sehr gefährlich und immer wieder kommt es leider zu Unglücksfällen.

Gute und schlechte Nachrichten aus dem Osten des Landkreises

Es gibt neue Nachrichten von verschiedenen Standorten im Osten des Landkreises. Zunächst einmal die guten: sowohl in Gnewitz als auch in Nustrow wurde noch jeweils ein weiterer Jungstorch entdeckt. Dagegen ist in Neu Thulendorf nur noch ein Jungstorch im Nest und in Vogtshagen sind offenbar alle drei verendet. Sie waren vergleichsweise spät geschlüpft und sind wahrscheinlich dem schlechten Wetter in der letzten Woche zum Opfer gefallen. Bei einer Reihe von weiteren Nestern (Bentwisch, Grammow, Kowalz, Thelkow, Liepen, Zarnewanz sowie im Westen Hohen Luckow, Rederank und Satow Hof) konnte die bisher bekannte Anzahl an Jungstörchen bestätigt werden. Die Bruterfolgskarte ist auf der Basis der neuen Erkenntnisse überarbeitet worden. Im Fotoalbum gibt es eine ganze Reihe neuer Bilder, die heute am Abend in Hohen Luckow, Satow Hof, Rederank und Clausdorf aufgenommen wurden. Dieses Foto zeigt einen der beiden Altstörche aus Hohen Luckow bei der Nahrungssuche auf dem dortigen Gutshof.

Bisher 131 Jungstörche gezählt!

Nachdem wir bis gestern die erste Sichtungsrunde aller in diesem Jahr besetzten Storchenhorste im Landkreis Bad Doberan und in der Hansestadt Rostock abschließen konnten (vielen Dank allen Helfern und Unterstützern!), können wir heute eine erste Zwischenbilanz ziehen. Danach befinden sich nach letztem Stand in insgesamt 63 Nestern 131 Jungstörche. Diese Zahl wird sich bis zum Ausfliegen zwar sicherlich noch verändern, doch sieht es momentan nach einem recht starken Jahrgang aus. Die abermals überarbeitete Brutverlaufskarte zeigt den aktuellen Stand. Nur noch in wenigen Nestern (Parkentin, Moitin, Goorstorf) besteht Unklarheit, ob es eine erfolgreiche Brut gegeben hat. Gegenüber unserer letzten Meldung sind bis heute noch folgende beobachtete Jungenzahlen hinzu gekommen bzw. korrigiert worden: Albertsdorf, Cammin, Groß Lüsewitz, Rostock Zoo II je 3; Bentwisch, Berendshagen, Gerdshagen I, Liepen, Nustrow, Rostock Zoo I, Thelkow, Vogtshagen je 2; Gnewitz, Kowalz, Zarnewanz: je 1 Jungstorch.
Dieses Foto zeigt einen der drei schon sehr großen Jungstörche in Albertsdorf, aufgenommen am vergangenen Samstag.

Kein gutes Storchenjahr 2007 zu erwarten

Stand: 1.5.2007
grün = Ankunft des ersten Storchs bis zum 31. März
hellgrün = Ankunft des ersten Storchs gemeldet bzw. Storch am Horst erstmals nachgewiesen zwischen dem 1. und dem 5. April
gelb = Ankunft des ersten Storchs gemeldet bzw. Storch am Horst erstmals nachgewiesen zwischen dem 6. und dem 10. April
orange = Ankunft des ersten Storchs gemeldet bzw. Storch am Horst erstmals nachgewiesen zwischen dem 11. und dem 15. April
rot = Ankunft des ersten Storchs gemeldet bzw. Storch am Horst erstmals nachgewiesen zwischen dem 16. und dem 20. April
lila = Ankunft des ersten Storchs gemeldet bzw. Storch am Horst erstmals nachgewiesen zwischen dem 21. und dem 25. April
weiß = Horst 2006 besetzt, 2007 noch kein Storch nachgewiesen
schwarz = Horst zwischen 2000 und 2005 mindestens ein Mal besetzt, 2006 unbesetzt

In den letzten Tagen haben wir noch einmal eine Vielzahl von Storchennestern aufgesucht, um die aktuelle Situation im Landkreis Bad Doberan zu klären. Dadurch ist jetzt ein relativ guter Gesamtüberblick und eine erste auch zahlenmäßige Prognose möglich. Anders als noch im März angesichts zahlreicher früher Rückkehrer angenommen, sieht es momentan nach einem schlechten Storchenjahr aus. Die Anzahl der Horstpaare (während der Brutzeit sind zwei Störche für mindestens vier Wochen am Nest) wird gegenüber 2006 um schätzungsweise 10 bis 25 Prozent zurückgehen. Der historische Tiefststand aus dem großen Störungsjahr 2005 wird voraussichtlich nochmals deutlich unterboten werden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die seit Wochen anhaltende Trockenheit ein wesentlicher Faktor für diese sich abzeichnende Entwicklung darstellt. In keinem Jahr zuvor wurden so viele Störche gemeldet, die nur vorübergehend einen Standort besetzten und dann wieder verschwanden. Es gibt bzw. gab im März und April also insgesamt deutlich mehr Störche in der Region, die ursprünglich brutwillig waren. Sie haben jedoch offenkundig das dafür notwendige Nahrungsangebot als unzureichend eingestuft und sind dann weitergezogen. Andere blieben ihrem Nest zwar treu, haben aber nicht mit einer Brut begonnen. Welche Auswirkungen die lang anhaltende Trockenheit auf die Anzahl der flügge werdenden Jungstörche hat, bleibt abzuwarten. Ergiebiger Niederschlag in naher Zukunft wäre jedenfalls außerordentlich wichtig, ist aber voraussichtlich vor Anfang nächster Woche nicht zu erwarten.
Um einen realistischeren Eindruck von der aktuellen Situation an unseren Nestern zu erhalten, werden wir demnächst eine neue Karte "Brutstatus 2007" bereitstellen und jeweils aktualisieren. Dort sollen dann auch Meldungen über geschlüpfte Jungstörche eingehen.
In die für den weiteren Verlauf nur noch bedingt aktuelle Ankunftskarte wurden noch einmal folgende neue Informationen eingearbeitet:
- Reppelin (1. Storch: 6.4./2. Storch 16.4.)
- Gnewitz (4.4./6.4.)
- Woltow (14.4./vor dem 18.4.): Nest inzwischen wieder verlassen
- Grammow (25.3./26.3.)
- Kowalz (2. Storch: 25.4.)
- Thelkow (2. Storch: 20.4.)
- Zarnewanz (14.4./18.4.)
- Heiligenhagen (1. Storch: 28.3., dann unbesetzt, wieder besetzt: 3.4./25.4.)
- Moitin (Anfang April/Mitte April)
- Kirch Mulsow (Anfang April/Mitte April)

Folgende Nester waren jeweils nur kurzzeitig bzw. vorübergehend besetzt: Groß Bölkow, Danneborth (Paar), Lehnenhof, Retschow I, Damm, Rosenhagen (Paar/4 Wochen), Neu Wendfeld, Hof Tatschow, Liepen (Paar), Klein Wehnendorf, Tessin, Woltow.

9 weitere Störche zurück gemeldet

Der heutige Tag brachte eine Reihe von weiteren Rückmeldungen über eingetroffene Störche. Teilweise sind sie auch schon seit einigen Wochen wieder am Nest, doch erreichte uns die Nachricht erst jetzt. Ich selbst fuhr am frühen Morgen einige Nester südlich von Rostock an. Erfreulicherweise sind jetzt auch die Storchenhorste in Bröbberow, Ziesendorf und Zeez besetzt. In Zeez scheint schon gebrütet zu werden.

Hier im Bild der Ziesendorfer Storch im ersten Morgenlicht.
Folgende Daten liegen uns neu vor:
- Vogtshagen (1. Storch 28.3./2. Storch 28.3.)
- Kowalz (1. Storch 31.3.)
- Thelkow (1. Storch 13.4.)
- Biendorf (2. Storch 15.4.)
- Bröbberow (beide Störche am 16.4. gesichtet)
- Ziesendorf (1. Storch am 16.4. gesichtet)
- Zeez (1. Storch am 16.4. gesichtet)
In der Ankunftskarte sind die Daten aktualisiert worden.

Inhalt abgleichen
© Jan Haeupl 2006 - 2013 | Powered by Drupal | CristalX theme created by Nuvio.