
Einer der beiden Ziesendorfer Störche heute früh, kurz nach erfolgreicher Abwehr eines angreifenden Fremdstorchs
Das schöne Frühlingswetter lockte heute zu einer ausgiebigen Storchentour in den südlichen und westlichen Teil des Landkreises. Gleich am ersten besuchten Horst in Ziesendorf wurden wir gerade noch Zeuge eines Storchenkampfes. Die Anwohner berichteten, dass das seit dem 4. April komplette Horstpaar bereits seit mehreren Tagen regelmäßig um seinen Horst kämpfen muss. Ähnliches erlebten wir später auch am Standort Schmadebeck I. Der männliche Ringstorch ist weiter dort, doch gelang die Ablesung des Ringes noch nicht. Sicher ist nur, dass er unten links einen Metallring trägt. Zwischenzeitlich hatten Hans-Heinrich Zöllick und ich in Reinstorf im Nachbarlandkreis Güstrow Glück, als wir den Storch mit der Ring Nr. DEW 2 X 979 ablesen konnten. Woher dieser Träger eines ELSA-Ringes stammt, konnten wir bisher noch nicht ermitteln. In Parkentin konnten wir feststellen, dass der seit Ende März anwesende Storch unberingt ist, es sich also nicht um die beringte Brutstörchin des Vorjahres handelt. An verschiedenen Standorten (Gerdshagen, Clausdorf, Stäbelow, Rederank) dürfte bereits gebrütet werden, andernorts (u. a. Rosenhagen, Radegast, Altenhagen II) scheint es in diesem Jahr noch keine Aktivitäten gegeben zu haben. In Bröbberow und in Hof Tatschow waren in den vergangenen Wochen jeweils nur kurzzeitig Störche am Nest. Schließlich wurde heute Nachmittag in Pastow der erste Storch am Nest gesehen. Die Ankunftskarte ist wieder aktualisiert worden.
