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Den Ringstörchen auf der Spur

Mittlerweile sind uns in diesem Jahr bereits vier beringte Störche gemeldet worden bzw. haben wir sie selbst entdeckt (je einer in Bentwisch, Parkentin, Roggow und Rothbeck). Diese Anzahl mag für Leser aus anderen Regionen Deutschlands als sehr gering erscheinen, doch sollte dabei bedacht werden, dass ausgehend von unserem Einzugsgebiet in einem Umkreis von etwa 100 Kilometern seit vielen Jahren - von einzelnen Ausnahmen abgesehen - nicht beringt wird. Leider ist uns bei den allesamt unterhalb des Intertarsalgelenks beringten Störchen bisher noch keine vollständige Ablesung einer Ringnummer gelungen. Jetzt, in der Zeit des Brütens, stehen die Störche kaum einmal außerhalb ihres Nestes, wo günstige Bedingungen zum Ablesen bestünden. Das wird sich in einigen Wochen aber sicher ändern. Zumindest teilweise entschlüsselt ist der Ring des weiblichen Storchs in Parkentin, und auch von dem männlichen aus Roggow sind zumindest ein oder zwei Zahlen lesbar. Wir informieren, sobald wir neue Erkenntnisse haben.

Männlicher Ringstorch in Roggow, Mai 2007; Foto: B. Rosien

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