
Im Nest auf dem Eisbärenturm des Rostocker Zoos recken vier Storchenküken ihren Kopf in die Höhe.
Der Rostocker Zoo ist ein wichtiger Anlaufpunkt für uns Storchenbetreuer. Dort finden aus dem Nest gefallene Jungstörche Pflege und ein vorüber gehendes Domizil, während verletzte und endgültig flugunfähige Störche hier dauerhaft versorgt werden. So traf ich dort heute auch H 8971 an, einen letztjährigen Jungstorch, der noch nicht flügge unter dem Nest in Groß Potrems I gefunden wurde - leider mit gebrochenem Flügel. Daneben gibt es auch in diesem Jahr wieder zwei von "wilden" Störchen besetzte Horste. Auf dem Eisbärengehege werden vier Junge groß, und beim Vogelhaus sind es mindestens drei. Diese guten Nachwuchszahlen passen in das recht erfreuliche Bild für das Jahr 2010. Im Landkreis Bad Doberan zähle ich augenblicklich 105 Jungstörche, 33 mehr als im Vorjahr. Die endgültige Zahl wird allerdings erst Ende Juli feststehen.
