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Spätheimkehrer

Störche, die erst jetzt aus dem Süden an ihre Brutplätze zurückkehren, können getrost als "Spätheimkehrer" betrachtet werden. Dazu zählen auch die beiden Störche in Goorstorf, die seit dem 22.4. und dem 25.4. an ihrem Horst sind. Vielleicht klappt es dort ja in diesem Jahr zum ersten Mal mit Storchennachwuchs. Der Standort ist eine Neuansiedlung des Jahres 2004. Außerdem hat das Warten für den Storch in Bentwisch seit dem 25.4. ein Ende. Mehr als drei Wochen hat er auf (s)einen Partner bzw. (s)eine Partnerin gewartet.
Dass die von uns veröffentlichten Ankunftsdaten nicht immer gleichbedeutend sein müssen mit einer dauerhaften Besetzung des Horstes zeigt leider das Beispiel Tessin. Hier gibt es aktuelle Beobachtungen, die aussagen, dass das Nest wieder leer ist. So etwas scheint in diesem Jahr häufiger zu passieren. Vielleicht fliegen ja auch dort noch Spätheimkehrer ein. Viel Zeit bleibt allerdings nicht mehr, wenn es dann mit dem Nachwuchs noch klappen soll. In unserer Region ist der 1. Mai im Allgemeinen als eine Art Grenzwert anzusehen. Danach eintreffende Störche haben in der Vergangenheit selten Bruterfolg gehabt oder gar nicht erst mehr mit der Brut begonnen (siehe Diagramm). Auf der anderen Seite werden voraussichtlich ab der kommenden Woche die ersten Küken in den Nestern schlüpfen, die schon bis Ende März besetzt waren. Hier folgt noch die aktuelle Ankunftskarte:

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