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Vogtshagen und Klein Grenz - die beiden positiven Ausnahmen


Im Vorjahr unbesetzt, wird dieses Jahr im Storchenhorst Vogtshagen gebrütet.

Auch in einem sehr schlechten Storchenjahr wie diesem (wir gehen weiterhin von einem Rückgang der Horstpaare gegenüber dem Vorjahr um 20 % aus) gibt es sie, die positiven Ausnahmen. In Vogtshagen, wo 2007 im Starkregen die gesamte Brut ums Leben kam und 2008 kein Storch dauerhaft ansässig wurde, wird in diesem Jahr wieder gebrütet. In etwa zwei Wochen ist mit dem Schlupf der Jungen zu rechnen. Auch in Klein Grenz besteht weiterhin Aussicht auf Storchennachwuchs, denn seit etwa einer Woche sind alle Anzeichen des Brutgeschäfts vorhanden. Hier hat es seit Jahrzehnten keine Jungstörche mehr gegeben. Übrigens handelt es sich um keinen Umzug des Ziesendorfer Storchenpaares, wie zunächst vermutet. Dort wird zwar ganz offensichtlich nicht gebrütet (anders als in Bröbberow), doch ist regelmäßig ein Paar am Horst. In Roggow landete am Montag ein Storchenpaar - es bleibt abzuwarten, ob es sich dort dauerhaft niederlässt. Einige neue Fotos gibt es im Fotoalbum.
In diesen Tagen schlüpfen nun auch in unserer Region die ersten Küken - da ist es ein Segen, dass für die nächsten Tage endlich wieder Regen angekündigt ist. Das erleichtert den jungen Storcheneltern vor allem die Suche nach Regenwürmern, die besonders in den ersten beiden Lebenswochen eine wichtige Nahrungsquelle für die noch sehr kleinen Küken darstellen.

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